Kasseler Hospital e.V.
Hospizdienst am Palliativzentrum Nordhessen

Bergmannstraße 30
34121 Kassel
Telefon:
0561 / 602 58 48  (Geschäftsstelle)
0561 / 602 73 44  (Koordinatorinnen)

Telefax: 0561 602 58 47
E-Mail: info@kasseler-hospital.de
Sprechzeiten:
Mo, Di, Do, Fr: 10 bis 12 Uhr
und nach Vereinbarung

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Unser Leitbild (Stand: 13.02.2020)  

Geh nicht vor mir her – ich könnte dir nicht folgen,
denn ich suche meinen eigenen Weg.
Geh nicht hinter mir her, ich bin gewiss kein Leiter.
Bitte bleib an meiner Seite
und sei nichts als mein Freund und mein Begleiter.                               

                                                                                               Albert Camus

Hinweis: Durch Anklicken der jeweiligen Überschrift erscheint weiterer Text, der bei nochmaligem Anklicken wieder verschwindet.

Unser Leitbild (Stand: 13.02.2020)  

Geh nicht vor mir her – ich könnte dir nicht folgen,
denn ich suche meinen eigenen Weg.
Geh nicht hinter mir her, ich bin gewiss kein Leiter.
Bitte bleib an meiner Seite
und sei nichts als mein Freund und mein Begleiter.                               

                                                                                               Albert Camus

Hinweis: Durch Anklicken der jeweiligen Überschrift erscheint weiterer Text, der bei nochmaligem Anklicken wieder verschwindet.

Im Mittelpunkt unserer Hospizarbeit steht die einfühlsame Begleitung fortschreitend und unheilbar erkrankter, sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen.

Unser Ziel ist es, Kranken einen würdevollen letzten Lebensabschnitt in erwünschter Umgebung zu ermöglichen, in der Regel also zu Hause. Neben der Linderung körperlicher Beschwerden, die die Palliativmedizin bereitstellt, sorgen wir für eine psycho-soziale Betreuung.  Dazu gehören die Entlastung von Ängsten, z.B. vor Isolation oder dem Verlust der Würde, sowie die Begleitung bei Sinnfragen am Lebensende.

Unser Hospizdienst wird getragen von Menschen, die gesellschaftliche Mitverantwortung für Offenheit, Unabhängigkeit und Überkonfessionalität im Sinne des Grundgesetzes, der Menschenrechte und der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland übernehmen wollen.

Wir schenken dem Kranken unsere Zeit und bewahren ihm einen Raum der Würde, Individualität und Selbstbestimmung.

 Die hospizliche Begleitung bieten wir im Auftrag der Betroffenen und ggf. ihrer Familie an.

Die Kranken entscheiden über die Inhalte ihrer Begleitung und darüber, was für sie wichtig, hilfreich und wohltuend ist. Diese Entscheidungen sind von allen Begleitenden zu respektieren.

Wir begegnen den Kranken und Sterbenden in Achtung vor ihrer kulturellen und gesellschaftlichen Herkunft und ihrer weltanschaulichen oder religiösen Zugehörigkeit.

Wir respektieren die Privatsphäre jedes Einzelnen und verpflichten uns zu Verschwiegenheit und Verlässlichkeit.

Gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung gehören zum gelebten Selbstverständnis aller für unseren Hospizdienst Tätigen.

Hospizarbeit wird insbesondere vom Engagement der Begleiter*innen getragen. Diese arbeiten ehrenamtlich, das heißt freiwillig und unentgeltlich. Sie sind lebenserfahren und wurden durch einen Vorbereitungskurs für ihre anspruchsvolle Aufgabe qualifiziert.

Unsere hauptamtlichen Koordinatorinnen qualifizieren und unterstützen die Begleiter*innen und wählen sie aus. Sie sind die ersten Ansprechpartner für Kranke und Angehörige, wenn eine Begleitung durch Ehrenamtliche gewünscht wird.

Haltung, Wissen und Fähigkeiten aller Ehren- und Hauptamtlichen werden durch Supervision und Fortbildungen auf einem aktuellen Qualitätsstand gehalten. Gemeinsam geben sie unserem Hospizdienst ein Gesicht und vermitteln so einen persönlichen, lebensnahen Einblick.

Wir informieren und beraten Kranke sowie Angehörige und widmen auch der Trauer Raum und Aufmerksamkeit.

In unserer Geschäftsstelle bieten wir individuelle Beratungsangebote an, z.B. zu Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und zu palliativen Versorgungsstrukturen; möglich sind auch Beratungsbesuche in Pflegeheimen und im häuslichen Umfeld.

Trauer kann alle Personen im Umfeld eines unheilbar kranken Menschen oder ihn selbst treffen.

Trauer wird meist  durch Verlust ausgelöst: Verlust der Gesundheit, der Leistungsfähigkeit, von Perspektiven, von Plänen und Hoffnungen, aber auch von geliebten Menschen. Dies wahrzunehmen und zu begleiten, ist ein wichtiger hospizlicher Auftrag.

Wir sind Teil eines lebendigen regionalen Netzwerkes und tragen dazu bei, dass im öffentlichen Bewusstsein Sterben als ein Teil des Lebens gesehen wird.

Unser Netzwerk besteht aus Pflegenden, Sozialarbeitern, Ärzten, Seelsorgern, Physio- und Psychotherapeuten, Pharmazeuten und anderen Berufsgruppen.

Wir kooperieren mit allen Institutionen, die an der Versorgung der zu Begleitenden beteiligt sind, insbesondere mit dem Palliativzentrum Nordhessen/DRK-Kliniken Nordhessen, Standort Kassel-Wehlheiden, ferner mit dem Hospiz- und PalliativNetz Region Kassel und dem Runden Tisch Hospiz- und Palliativversorgung Nordhessen. Fortbildungen werden in enger Zusammenarbeit mit der Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit Nordhessen (APPH) angeboten.

Durch Aufklärung, ehrenamtliche Arbeit und Einwerbung von Spenden erweitern wir die Grenzen professioneller Krankenversorgung nahe dem Lebensende.

Dank der Unterstützung aus der Gesellschaft ist unsere Arbeit für die Betroffenen unentgeltlich.